Aus dem Zyklus „In 80 Tagen um die Welt“

SUEDAMERIKA - Auf den Spuren der Inkas

- mit Multimedia-CD (Powerpoint-Praesentation zur Musik)

Entstehungsjahr: 2011 (op. 115)

Eine Reise um die Welt! Diesen Traum erfüllte sich Alois Wimmer zusammen mit seiner Frau Gerlinde im Jahr 2005, als er in genau 80 Tagen Afrika, Australien, Neuseeland und Südamerika besuchte. Die Reise führte sie auf Safari durch das südliche Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana und Zambia), mit dem Allrad-Camper die Ostküste Australiens entlang und in das Rote Zentrum Australiens, auf einsamen Wegen durch die Süd- und die Nordinsel von Neuseeland, und auf den Spuren der alten Kulturen durch die Andenstaaten Chile, Peru und Bolivien.

Aus dem Zyklus „In 80 Tagen um die Welt“

4. SÜDAMERIKA – auf den Spuren der Inkas

Der erste Teil der Komposition begleitet unsere Ankunft in Chiles Hauptstadt Santiago, wo wir überrascht sind ob der Sauberkeit und Aufgeräumtheit der Stadt. Das bunte Treiben auf dem Hauptplatz (Plaza de Armas) wird von vielen jungen Menschen geprägt, Musik scheint auch in ihrem Leben eine wichtige Rolle zu spielen.
Unsere Reise führt uns weiter nach Lima, der Hauptstadt Perus, wo der Hauptplatz ebenfalls „Plaza de Armas“ (Platz der Waffen) heißt und sich ebenso als sauberes und belebtes Herz der Stadt zeigt. Verlässt man aber in solchen Städten wie Santiago, Lima oder La Paz das Zentrum und wagt sich vor in die Randgebiete, so bietet sich einem ein anderes, meist ärmliches Bild. Die Nachdenklichkeit, die einen hier befällt, wird in einer Kadenz des Tenorhorns zum Ausdruck gebracht. Mit einer Fanfare geht unsere Reise weiter zu den alten Kultstätten der Inkas. Die Indios ziehen in ihren Trachten und mit ihren Lamas durch die Straßen der ehemaligen prunkvollen Inka-Hauptstadt Cusco, um nach ihren Erledigungen wieder in die steilen Hänge der Anden rund um die Stadt zurückzukehren.
Uns aber führt ein anstrengender Marsch auf alten Inkapfaden zu Fuß auf 4000 m Höhe durch die raue Bergwelt der Anden. Vorbei an den Ruinen alter Inkasiedlungen wandern wir über dem Urubamba-Tal durch zauberhafte Bergwälder und nähern uns nach einigen Tagesmärschen der sagenumwobenen Ruinenstadt Machu Picchu. Am letzten Tag dieses Inka-Trails stehen wir dann genau bei Sonnenaufgang am Sonnentor (Intipunku) und können den prachtvollen Blick hinunter auf die wiederentdeckte Königsstadt des Inkareiches genießen.
Ein Besuch der zweitgrößten Stadt Brasiliens, Rio de Janeiro, beschließt unseren Südamerikaaufenthalt. Wir fahren hinauf auf den Corcovado mit seiner 38 m hohen Christusstatue und natürlich auch auf den Zuckerhut mit seinem überwältigenden Ausblick auf die Stadt mit ihren berühmten Stränden Copacabana, Ipanema und Leblon. Südamerika – ein zauberhafter Kontinent mit vielen Kontrasten, in dem man die Ursprünglichkeit der Natur und seiner Bewohner noch sehr tief spüren kann.

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