KONZERT für Klarinette und Blasorchester Nr. 1

1. Satz: Allegro moderato - 2. Satz: Larghetto - 3. Satz: Rondo-Allegretto

op. 8 (1989/90)

Das "Konzert für Klarinette und Blasorchester" entstand 1989/90. Es entspricht in Aufbau  und Form den klassischen Vorbildern undsteht grundsätzlich in d-moll  bzw. D-Dur.
Der 1. Satz bietet dem Solisten viele Möglichkeiten, seine technische Fertigkeit und den großen Tonumfang des Instrumentes unter Beweis zu stellen. Die  Instrumentierung des Orchesters ist - besonders in den Begleitpassagen - bewußt sehr dünn gehalten und beschränkt sich oft auf wenige Instrumente. Mit einem Orchesterteil, der sich aus improvisatorischen Elementen im Percussion- bereich heraus entwickelt, beginnt der 2. Satz. Ein Teil des Orchesters spielt dabei immer wieder in einem anderen, eigenen Tempo, wodurch ein birhythmisches Gefüge entsteht. Die Soloklarinette schließt diesen ersten Teil mit "slap-tongue-Tönen" ab und leitet in ein gesangliches Thema über. Nach einem aufsteigenden Thema im Orchester (5/4 Takt) und einem bewegteren Espressivo-Teil führt die Soloklarinette über das vorige, gesangliche Thema wieder zurück zu den  improvisatorischen Elementen des Anfangs und beschließt den Satz mit leisen  "slap-tongue-Tönen".
Der 3. Satz bringt ein einfaches, frisches 5/8-Rondothema, welches nach und nach von der Soloklarinette immer mehr ausgeschmückt wird. Dazwischen treten jeweils kontrastierende, teilweise virtuose Motive auf. Ein aufwärtsstrebendes  Thema im Orchester mit einer darüberliegenden Trillerkette in der Soloklarinette  führt zu den Schlußakkorden des Konzertes.
 
Klavierauszug erhältlich.

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