KESSU

op. 92 (2007)

„KESSU“ entstand nach der Lektüre des Romans “Nirgendwo in Afrika” von Stefanie Zweig. Die Autorin hat ihre Jugend mit ihren jüdischen Eltern in Afrika verbracht und die bilderreiche Sprache der Einheimischen gelernt.
*) Das Wort „Kessu“ stammt aus der afrikanischen Stammessprache Jaluo. Im Roman heißt es:
„Kessu war ein gutes Wort. Es hieß morgen, bald, irgendwann, vielleicht. Kessu sagten die Menschen, wenn sie Ruhe für Kopf, Ohr und Mund brauchten.“

Der Schlussteil der Komposition drückt den Optimismus aus, den sich die Menschen selbst immer wieder zusprachen, wenn sie in ihrer Unsicherheit zueinander sagten:
„Morgen wird ein guter Tag.“

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